BKB – Tag 2019

Lehr- und Erfahrungsaustausch aller Stilrichtungen im Bayerischen Karate Bund

Der alljährliche BKB-Tag bietet einen Tag lang unterschiedlichste Trainingseinheiten von Referenten aus allen Stilrichtungen im deutschen Karate. So dient dieser Lehrgang nicht nur der reinen Technik- und Trainingsvermittlung. Vor allem der Austausch der verschiedenen Stilrichtungen und Methoden wird so gefördert und ermöglicht einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus.
Am 5. Oktober 2019 fuhren daher auch Christian Kirsch (3. Dan) und Ludwig Esser (1. Dan) vom SCUG nach Ingolstadt um an diesem Event teilzunehmen. Nach der Eröffnungsrede von Wolfgang Weigert (7. Dan, Präsident des DKV und BKB) und der Vorstellung der diesjährigen Referenten, begann das gemeinsame Aufwärmtraining. Danach fanden in sechs Hallen parallel jeweils einstündige Einheiten aus den Bereichen Kihon, Kata, Kumite und SV statt.
So vermittelte beispielsweise Dr. Sigi Wolf (9. Dan, Präsident des Baden-Württembergischen Karateverbandes) reale SV mit klaren, direkten Kontertechniken. Er legte dabei vor allem auf den unbedingten Willen zur Vorwärtsbewegung und der Gleichzeitigkeit von Abwehr und Angriffstechniken wert.
Alexander Calligari (6. Dan) gab einen Einblick in die chinesische Kampfkunst Taiji die er selbst seit über 30 Jahren studiert.
Eine Trainingseinheit im Kyokushin-Kai zeigte Joachim D. Eisheuer (10. Dan). Drei Verteidigungskombinationen – im Stand und in der Bodenlagen – standen dabei auf dem Programm. Mit einer Reaktions- und Schnelligkeitsübung in der Gruppe endete ein bereichernder Lehrgangstag.

Bericht und Bild: Ludwig Esser

Bildunterschrift: v.l. Christian Kirsch (3. Dan), Joachin D. Eisheuer (10. Dan, Stilrichtungsreferent Kyokushinkai), Ludwig Esser (1. Dan)

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